xiao

Xiao
Xiao
Anblaskerbe

Xiao (chinesisch  / , Pinyin xiāo), auch dongxiao (洞簫 / 洞箫, dòngxiāo), ist eine in der chinesischen Musik gespielte Längsflöte aus Bambus mit üblicherweise fünf Fingerlöchern, einem Daumenloch und zwei oder mehr Lüftungslöchern am unteren Ende.

So wie jene wird auch die xiao über eine Kerbe am oberen Ende des Rohres angeblasen, damit gehört sie zu den randgeblasenen, oder auch kernspaltlosen Flöten. Durch die etwas veränderte Form der Anblaskerbe lässt sich ihr Ton etwas stabiler halten als bei der japanischen Variante. Ihr Klang ist sehr weich, tief und zurückhaltend.

Bạn đang xem: xiao

Herkunft und Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 8. Jahrhundert kam der während der Tang-Dynastie chiba (尺八, wörtlich „Ein-Fuß-und-Acht-Zoll“)[1] genannte Flötentyp mit dem Togaku-Ensemble nach nhật bản und wurde zur japanischen shakuhachi.[2] Ursprünglich diente die xiao buddhistischen Mönchen als Meditationsinstrument.

Xem thêm: chang trai cua em tap 15

Bauform und Spielweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Tonumfang beträgt zwei Oktaven. Die xiao wird entweder solo gespielt oder yên ổn Ensemble zusammen mit der bundlosen chinesischen Griffbrettzither guqin. Nach Größe und regionaler Verbreitung werden vier Varianten unterschieden. Die in den 1930er Jahren entwickelte yaxiao unterscheidet sich von den anderen Varianten durch sieben Fingerlöcher, mit denen sich zwei zusätzliche, chromatische Zwischentöne produzieren lassen, welche das Zusammenspiel mit der guqin verbessern.

Eine quer geblasene, chinesische Bambusflöte ist die dizi.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frederick Lau: Dizi and Xiao. In: Robert Provine (Hrsg.): Garland Encyclopedia of World Music. Band 7: East Asia: Đài Loan Trung Quốc, nhật bản, and Korea. Routledge, Thành Phố New York 1998, S. 186
  • Alan R. Trasher: Xiao. In: Laurence Libin (Hrsg.): The Grove Dictionary of Musical Instruments. Band 5, Oxford University Press, Oxford/New York năm trước, S. 340–342
  • Alan R. Trasher: Xiao. In: Grove Music Online, 2001

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 尺八 chǐbā. www.zdic.net (chinesisch)
  2. Tsukitani Tsuneko: The shakuhachi and its music. In: Alison McQueen Tokita, David W. Hughes (Hrsg.): The Ashgate Research Companion đồ sộ Japanese Music. (Soas Musicology Series) Routledge, London 2008, S. 145